Dekanter "Tyrol"
Preis: € 109,00 / Stk.
Dieser raffinierte Dekanter von Riedel ist handgemacht und mundgeblasen.
Dekanter "Cabernet Mini"
Preis: € 9,90 / Stk.
Das ideale Accessoire für ein romantisches Candlelight-Dinner zu zweit.
Dekanter "Cabernet Magnum"
Preis: € 49,90 / Stk.
In diesem großzügigen Dekanter bleibt keinem Wein die Luft weg.
Gläserset "Happy O" 4tlg.
Preis: € 42,00 / Set
Mit diesen kreativen Gläsern kann die Party richtig losgehen.
Gläserset "Crescendo" 4tlg.
Preis: € 39,50 / Set
Solidarität mit Stil: durch den Verkauf des Bechersets "Crescendo" von Riedel wird die Brustkerbshilfe unterstützt.
Reinigungskügelchen "Bottle Cleaner"
Preis: € 6,90 / Stk.
Im Handumdrehen saubere Flaschen: mit dem flinken "Bottle Cleaner" von Riedel.
Glasserie "VINUM"
1986 wurde mit Vinum die erste Maschinenglasserie der Geschichte entwickelt, ausgehend von den unterschiedlichen Rebsorten und ihrem Charakter. Die Serie hat die globale Trinkglaskultur nachhaltig verändert. Funktional, qualitativ hochwertig, preiswert, in großen Stückzahlen gefertigt, ist es gelungen, weltweit Konsumenten und Restaurateuer davon zu überzeugen, dass Weingenuss mit dem richtigen Glas beginnt. Die Vinum Kollektion, von Georg Riedel auf dem Prinzip - der Inhalt bestimmt die Form - entwickelt, ist die günstige "Vitrum-Vino-Thek" für alle Tage.
Glasserie "VINUM XL" - die zeitgemäße Interpretation von Weingläsern.
Riedel Vinum XL setzt neue Maßstäbe - die neue Serie ist eine zeitgemäße Interpretation von Weingläsern. Die Kollektion bietet fein abgestimmte Weinglasformen für große Rebsorten wie Pinot Noir, Cabernet Sauvignon (und Merlot, Cabernet Franc), Champagner sowie ein spezielles Glas für Cocktails und Martinis. Die innovative Glasherstellungstechnik des 21. Jahrhunderts ermöglicht heute Produktionsprozesse, die vor wenigen Jahren in dieser Qualität nur von Hand zu fertigen waren. Diese Eigenschaften beziehen sich auf Höhe und Größe des Glases. Die Serie Vinum XL wird - wie alle maschinengefertigten Gläser - in den eigenen Riedel-Betrieben in Bayern hergestellt. Höchste Präzision der Fertigungstechnik, von unseren Ingenieuren entwickelt, gibt dem Glas ausgezeichnete qualitative Eigenschaften. Die Bleiglaszusammensetzung ist auf optimale Spülmaschinenfestigkeit ausgelegt.
DEKANTER
"Ich bevorzuge das Dekantieren sowohl junger als auch alter Weine. Bei alten Weinen ist das Dekantieren ein Zeichen von Respekt, bei jungen Weinen ein Zeichen von Vertrauen. Das Dekantieren alter Weine kurz vor dem Servieren bewirkt, dass Farbe und Reinheit nicht durch ein Depot getrübt werden, das sich im Laufe der Lagerung gebildet haben mag. Das Dekantieren junger Weine mehrere Stunden vor dem Servieren gibt dem Wein die Möglichkeit, sein Bouquet zu entfalten, jenen Grad der Reife zu erlangen, der sonst nur durch jahrelange Lagerung erreicht wird." (Gedanken über das Dekantieren von Christian Moueix)
DER INHALT BESTIMMT DIE FORM
Das Glas als Instrument kann keine Wunder vollbringen, die Qualität des Weines ist Basis und Voraussetzung! Um die visuelle Begutachtung eines Weines durchführen zu können, bedarf es eines farblosen, undekorierten Glases, um Farbe, Klarheit und Konsistenz festzustellen.
Eine dünne Wandstärke führt zu einer unmittelbaren Temperaturwahrnehmung. Dicke Wandstärken haben den Nachteil, dass die Temperatur des Glases auf das Getränk übertragen wird. Die Freude am Duft ist größer, wenn der Wein im Glas geschwenkt wird. Durch die Zunahme der Verdunstungsoberfläche können sich die Vielfalt und Stärke der Aromen schneller entwickeln. Die Wahrnehmung des Geruches ist bestmöglich, wenn die Nase in die richtige Position gebracht wird, in der sie - tief ins Zentrum des Glases getaucht - nach der Botschaft des Weines forscht.
Dabei sind Größe und Form eines Glases die Basisinformation für die Körperhaltung, hingegen entscheidet der Durchmesser des Mundrandes über die Kopfhaltung.
Gemäß der Form, Größe und dem Mundranddurchmesser eines Glases nehmen Körper, Kopf und Zunge eine definierte Haltung ein. Es ist somit möglich, den Schluck genau zu platzieren, um zuerst nur ganz bestimmte Geschmacksrezeptoren zu stimulieren.
Die intensive, vielfältige Geschmacksempfindung entsteht jedoch erst durch das Zusammenwirken mit dem Geruch. Die Mundhöhle ist über den Rachen mit den Geruchsnerven verbunden, man riecht und schmeckt zur selben Zeit. Frucht, Säure, Tannin und Alkohol sind die variablen Geschmackskomponenten eines Weines, die das Glas vermittelt.
Das Glas als Instrument des Trinkgenusses ist verantwortlich für den Gleichklang und die Ausgewogenheit der Komponenten. Bei der Verkostung von Weinen, trocken oder süß, ist das Spiel von Frucht und Säure auf der Zunge sehr wichtig. Mit dem richtigen Glas kann das Verhältnis harmonisch zueinander eingestellt werden.
Sofort den Wein zu schlucken würde das Vergnügen verkürzen, darum bewegt man den Wein im Mund, um alle Geschmacksrezeptoren anzusprechen. Manche spitzen den Mund, um den angesaugten feinen Luftstrom mit der Flüssigkeit zu mischen, um so den Geschmack noch intensiver zu erleben.
Der abschließende Schluckvorgang und der damit verbundene Nachgeschmack entscheiden über Qualität und Genuss. So kann die Bitterkomponente eines gerbstoffreichen Rotweines über die Schaltstelle Glas unterschiedlich wahrgenommen werden, von angenehm rund mit Frucht unterlegt bis grün, scharf und adstringierend kann sich das Geschmacksbild ein und desselben Weines aus unterschiedlichen Gläsern darstellen. Auch der "Nachhall" des Weines am Gaumen ist das Ergebnis der komplexen Steuerung unserer Körperreaktionen, die durch die Form des Glases bestimmt werden.
Nach der Zusammensetzung unterscheidet man folgende Glastypen:
Natronkalkglas ist einfaches Gebrauchsglas, welches aus Sand, Soda und Kalk hergestellt und zu Flaschen, Fensterscheiben und einfachen Trinkgläsern weiterverarbeitet wird.
Kristallkalkglas mit einem höheren Gehalt an Kalium zeichnet sich durch eine bessere Lichtbrechung aus. Kristallglas ist ein farbloses, hochreines Glas, frei von Blasen und Schlieren. Aus Kristallglas werden Tischgläser und Geschenkartikel aus Glas hergestellt.
Bleikristallglas erhält man, wenn in Kali-Kalk-Glas (Kalikristallglas) das Calciumoxid durch Bleioxid (mindestens 24%) ersetzt wird. Es zeichnet sich durch starkes Lichtbrechungsvermögen und hohes spezifisches Gewicht aus und wird häufig für geschliffene Gebrauchs- und Luxusgegenstände verwendet.
Trotz seiner chemischen Beständigkeit kann Glas – im Laufe der Zeit – bereits durch reines Wasser oder wässrige Lösungen angegriffen werden. Es wird „ausgelaugt“ und „verwittert“. Dieser Vorgang wird durch ständige Wechsel von Feucht- und Trockenperioden und Temperatursprüngen (beim Zwischenspülgang) noch zusätzlich begünstigt. Mitunter dauert es jedoch eine geraume Zeit, bis unter den Bedingungen des maschinellen Geschirrspülens „Effekte“ auftreten. Aufgrund seiner Brillianz und Durchsichtigkeit werden alle Unregelmäßigkeiten des Glases plötzlich sichtbar.
Mit Beginn des maschinellen Spülens wurde man daher schnell auf die möglichen Veränderungen der Glasoberfläche aufmerksam.
Trübe Gläser nach dem Spülen
Die Trübung von Gläsern in der Spülmaschine kann zwei unterschiedliche Ursachen haben. Die am häufigsten anzutreffenden Beläge sind Ablagerungen von Kalk. Diese können leicht mit schwachen Säuren (z. B. Zitronensäure oder Essig) entfernt werden.
Permanente Trübungen
Es gibt aber auch Trübungen, die nach dem heutigen Kenntnisstand keine Beläge sind, sondern Veränderungen der Glasoberfläche darstellen. Diese Trübungen sind nicht ohne weiteres mit Haushaltsmitteln entfernbar und können auch nicht abgekratzt werden.
Glas ist ein Werkstoff, der durch seine Brillianz und Transparenz den Besitzer erfreut. Diese Eigenschaften sind jedoch auch dafür verantwortlich, dass eine – wenn auch nur minimale – Schädigung der Glasoberfläche direkt sichtbar wird. So wird eine nachhaltige Trübung des Glases bereits für den Betrachter deutlich erkennbar, wenn das Glas nur in einer Tiefe angegriffen wird, die tausendmal dünner ist als 1 mm.
Im Prinzip unterliegt fast jedes Glas diesem optischen Veränderungsprozeß. Der Grund für die Ausbildung der Trübung ist oft nur schwer nachzuvollziehen – es ist jedoch möglich, der Bildung einer solchen Schädigung der Oberfläche beim maschinellen Geschirrspülen entgegenzuwirken.
Folgende Tipps gibt es dabei zu beachten:
Einstellen des Geschirrspülers
Achten Sie auf eine optimale Einstellung ihrer Geschirrspülmaschine. Das bedeutet:
• Klarspülen
Ihr Klarspülmittel muß in optimaler bzw. hinreichender Menge dosiert werden. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Geschirrspüler immer ausreichend mit Klarspülmittel befüllt ist.
• Wasserenthärtung
Extremes Weichwasser ist aggressiv zu Glas. Die Wasserenthärtungsanlage des Geschirrspülers muß daher auf die Härte Ihres Haushaltswassers entsprechend eingestellt sein.
• Temperaturen / Programmwahl
Sie sollten beim Spülen von Glas ein Niedrigtemperaturprogramm (50 – 55°C) wählen oder, wenn vorhanden, ein spezielles Glasprogramm.
Wasserdampf
Nach dem Spülen sollten Sie die Maschinentür kurz öffnen, um Feuchtigkeit abziehen zu lassen, denn Wasserdampf kann eine Trübung der Glasoberfläche beschleunigen.
Speisereste und Fruchtsäfte
Übermäßig große Mengen an Speiseresten, vor allem große Mengen Fruchtsäure wie sie in Säften vorhanden sind, verändern die Zusammensetzung der Spüllauge und damit die Bedingungen des Spülprozesses. Auch Essigreste von Salatdressings fallen darunter.
In diesen Fällen empfiehlt es sich, vor der Platzierung des Geschirrs im Spüler alle groben Reste und Fruchtsäuren zu entfernen bzw. zu entleeren, d.h. nicht in den Geschirrspüler geben.
Nicht-spülmaschinenfeste Materialien
Vermeiden Sie das Mitspülen von nicht-spülmaschinenfesten Materialien, z. B. Aluminium und Steingut.























